Wissenschaftliches Lektorat

Professionelle Textoptimierung: Bessere Inhalte + bessere Form = bessere Ergebnisse

​Was wissenschaftlich zählt, ist der Inhalt ...

Ob Abschlussarbeiten zur Erlangung eines akademischen Grades (Bachelor, Master, Promotion, Habilitation) oder Beiträge in Fachzeitschriften – wissenschaftliche Texte dienen in erster Linie der Darstellung und Erläuterung von Forschungsergebnissen. Je nach Disziplin variieren zwar die Gegenstände der Untersuchungen und mit ihnen die zum Einsatz kommenden Methoden. Eines jedoch haben alle wissenschaftlichen Texte gemeinsam: Anders als bei anderen Textarten geht es in ihnen vorrangig um den Inhalt.

... aber der Inhalt muss vom Leser bestmöglich verstanden werden können!

Dass der Gehalt einer wissenschaftlichen Arbeit sich in ihrem Inhalt erschöpft, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die sprachliche und logische Form von ebenso essenzieller Bedeutung für die Qualität wissenschaftlicher Texte sind wie ihr Inhalt. Denn die genialste Idee und die besten Erkenntnisse nützen gar nichts, wenn sie anderen nicht verständlich vermittelt werden können. Dabei geht es nicht um lyrische oder poetische Schönheit, sondern um Effizienz.

Darüber, ob und wie der Inhalt verstanden wird, entscheidet die Form.

Ob eine Behauptung vom Leser so verstanden wird wie vom Autor beabsichtigt, hängt nicht allein davon ab, was gesagt wird, sondern auch davon, wie es gesagt wird. Dabei spielt Redundanz eine wichtige Rolle: Dieselbe Erkenntnis kann auf zwanzig Seiten ausgebreitet oder kurz und bündig auf fünf oder sogar nur zwei Seiten dargelegt werden. Vorsicht ist jedoch geboten, da dieses Prinzip oft überstrapaziert wird: Ein zu dicht geschriebener Text ist für den Leser schlicht unverständlich. Das größte Problem hierbei ist zu verstehen, dass der Leser nicht im Kopf des Autors ist, also nicht dessen Gedanken kennt, sondern nur die von ihm niedergeschriebenen Worte. Die Kunst besteht daher darin, bei minimaler Länge die richtige Balance zwischen maximaler Informationsdichte auf der einen und bestmöglicher Verständlichkeit auf der anderen Seite zu finden.

Wissenschaftlich gut zu schreiben heißt nicht ästhetisch schön, sondern verständlich zu schreiben. 

Dass in wissenschaftlichen Arbeiten allein der Inhalt zähle, wohingegen die Form eine Sache für Lyrik und Poesie sei, ist mithin ein Irrtum. Natürlich geht es nicht darum, beim Leser ästhetisches Wohlgefallen auszulösen, sondern um Dinge wie maximale Präzision bzw. minimale Redundanz sowie um die Sicherstellung eines akademischen Sprachniveaus durch Verwendung des disziplinspezifischen Fachjargons. Wie folgendes Beispiel zeigt, lassen sich aber auch diese Standards besser oder schlechter umsetzen: Man könnte schreiben, die Szientifizität eines Textes sei proportional zur Quantität der applizierten Konzepte. Man könnte aber auch einfach schreiben, ein Text sei umso wissenschaftlicher, je mehr Fachwörter er enthalte. Natürlich ist beides gleichermaßen falsch. Doch während man sich als Leser im ersten Fall von den vielen Fremdwörtern blenden lassen oder sich als Autor hinter ihnen verstecken könnte, ist der zweite Satz klar und präzise. Sein Inhalt wird sofort verständlich, und genau darauf kommt es an. Verständlichkeit, nicht Ästhetik, ist der Grund, weshalb eine korrekte Orthografie keine bloße Formalität für Besserwisser und ein guter Stil nicht nur ein ästhetisches Detail für Schöngeister ist. Dass ein Text gut geschrieben ist, macht ihn zwar nicht notwendigerweise zu einem guten wissenschaftlichen Text. Eine gute Form ist also keine hinreichende Bedingung. Es ist aber durchaus eine notwendige Bedingung. Denn erst eine gute Form ermöglicht es dem Leser, sich ganz darauf zu konzentrieren, worauf es eigentlich ankommt: den Inhalt.

Form = Strukturelle Kohärenz + logische Stringenz + akademisches Sprachniveau

Ein wissenschaftliches Lektorat dient primär der Herstellung bzw. Optimierung der beiden folgenden Qualitätsmerkmale:

 

  1. Eine dem akademischen Niveau und der jeweiligen Disziplin angemessene Sprache

  2. Eine strukturell kohärente sowie logisch stringente Darstellung des Sachverhalts

 

Konkret bedeutet dies, dass ich Ihren Text im Hinblick auf die folgenden Punkte optimiere:

 

  • wissenschaftlicher, d. h., nüchtern-sachlicher Stil

  • klare und präzise Ausdruckweise

  • Kürzung unnötig langer bzw. Vereinfachung unnötig komplizierter Sätze

  • Löschung von Redundanzen und Füllwörtern sowie Ersetzung von Wortwiederholungen durch geeignete Synonyme

  • Umformulierung von umgangssprachlichen Formulierungen unter Verwendung des der jeweiligen Disziplin eigenen bzw. angemessenen Vokabulars

 

Hinzu kommen „harte“ Kriterien wie die Sicherstellung einer korrekten Zitierweise und die Einhaltung der spezifischen Vorgaben für die Erstellung von Literatur- bzw. Quellen- sowie Abbildungs-, Tabellen- und Abkürzungsverzeichnissen.

Optimiert werden übrigens nicht nur Abschlussarbeiten, sondern natürlich auch Förder- bzw. Drittmittelanträge, Projekt- bzw. Zwischenberichte, Festschriften und alle anderen im akademischen Bereich vorkommenden Textarten.

Am Ende entscheidet das Experiment

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, arbeite ich akribisch, konstruktiv, zuverlässig – und garantiert zufriedenstellend. Doch erzählen kann ich Ihnen vieles. Gute Wissenschaftler setzen auf Empirie. Also: Testen Sie mich! Fordern Sie eine kostenlose Arbeitsprobe an oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch!